USA 

 Einreise für Deutsche
Louisiana
Deutsche sind im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" als Touristen oder Geschäftsreisende visumfrei für maximal 90 Tage.
Notwendig sind:
- ein für den gesamten Aufenthalt gültiger ePass, elektronischer Reisepass
- Rück- oder Weiterreiseticket
- ausreichende Geldmittel

ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Zusätzlich muss die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA vor der beabsichtigten Einreise (empfehlenswert 72 Stunden vor Einreise oder dem Transit) im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta gegen eine Gebühr von 14 US-$ eingeholt werden.

VISUMPFLICHT:
Staatsangehörige von Deutschland sind dann visumpflichtig, wenn sie:
- sich seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben
- neben einem Pass eines VWP-Landes noch einen irakischen, iranischen, sudanischen oder syrischen Reisepass besitzen, also eine doppelte Staatsbürgerschaft haben
Schon ausgestellte ESTA-Genehmigungen für diese Reisenden verlieren ihre Gültigkeit.
 Vorgeschriebene Impfungen
Keine.
 Empfohlene Impfungen
Keine.
 Beste Reisezeit
Der Herbst - mit Beginn der Verfärbung Indian Summer genannt - dauert von September bis November und wird von vielen europäischen Reisenden als angenehmste Reisezeit bevorzugt; für Reisen nach Florida empfiehlt sich auch der Winter; in Kalifornien und Hawaii herrscht das ganze Jahr über ein für Reisende angenehmes Klima.

 Lage
Die USA umfassen fast die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean sowie Alaska und Hawaii. Die nördliche Grenze bildet Kanada, die südliche Mexiko.
Die USA (amtlich: United States of America) sind eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung. Das Gebiet zerfällt in 50 Bundesstaaten und den District of Columbia.
Zu den USA gehören noch zahlreiche Besitzungen: Amerikanisch Samoa, Guam, Amerikanische Jungferninseln (Virgin Islands), Marianen, Midway-Inseln, Puerto-Rico, Wake-Inseln.
Fläche: 7.827.620 km², mit Alaska und Hawaii 9.529.063 km².
Verwaltungsstruktur: 50 Bundesstaaten und der District of Columbia/DC mit der Hauptstadt Washington.
 Einwohner
Bevölkerung: ca. 316,2 Millionen

Städte (Metropol-Gebiete):
Washington D.C. (Hauptstadt) ca. 601.700 (ca. 5,9 Millionen)
New York ca. 8,2 (ca. 19,8) Millionen
Los Angeles ca. 3,9 (ca. 13,1) Millionen
Chicago ca. 2,7 (ca. 9,5) Millionen
Houston ca. 2,2 (ca. 6,2) Millionen
Philadelphia ca. 1,5 (ca. 6,0) Millionen
Phoenix ca. 1,5 (ca. 4,3) Millionen
San Antonio ca. 1,4 (ca. 2,3) Millionen
San Diego ca. 1,3 (ca. 3,2) Millionen
Dallas ca. 1,2 (ca. 6,7) Millionen
San Jose ca. 982.800 (ca. 1,9 Millionen)
San Francisco-Oakland ca. 825.900 (ca. 4,5 Millionen)
Detroit ca. 701.500 (ca. 4,3 Millionen)
Minneapolis-St. Paul ca. 392.900 (ca. 3,4 Millionen)
New Orleans ca. 369.300 (ca. 1,2 Millionen)
Boston ca. 636.500 (ca. 4,6 Millionen)
St. Louis ca. 318.200 (ca. 2,8 Millionen),
 Sprache
Die Landessprache ist Englisch. Auch bei Besuchern aus dem Ausland werden in der Regel englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Selbst in Hotels, Fremdenverkehrsbüros, Restaurants, Kaufhäusern und auf den Flugplätzen an der Ost- und Westküste steht nur selten fremdsprachiges Personal zur Verfügung. In Florida sowie dem gesamten Südteil des Landes wird auch häufig Spanisch gesprochen oder verstanden. In Alaska, Hawaii sowie in den Indianer-Reservaten haben sich zum Teil noch Sprachen der Ureinwohner erhalten.
 Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (New York) bzw. -9 Stunden (Kalifornien) bzw. -10 Stunden (Alaska) bzw. - 11 Stunden (Hawaii).
In den USA gilt vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt.
Da auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März ist der Zeitunterschied z.B. in New York -7 Stunden bzw. im Oktober/November -5 Stunden).
 Netzspannung
110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz
Es sind amerikanische Blattstecker in Gebrauch. Adapter oder duale Stromschalter sind erforderlich.
 Telefon / Post
Post
Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind.
Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die USA ist 001, die Ländervorwahl von den USA nach Deutschland 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Die 1-800-er-Nummern sind kostenlose Servicenummern, die von den meisten Unternehmen angeboten werden. Die Nummer der Auskunft für den Bereich, in dem man sich befindet, ist gegen eine Gebühr von 35-85 Cent unter der Nummer 411 zu erfahren. Die Notrufnummer ist die 911. Für Fragen und Probleme ist der "operator" zuständig, den man mit der 0 erreichen kann. "R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.
Viele öffentliche Telefonapparate können nur noch mit Telefonkarten benutzt werden, die die verschiedenen Telefongesellschaften anbieten. Sehr unkompliziert ist eine "prepaid telephone card", eine Karte mit vorausbezahlten Einheiten. Karten können in Supermärkten oder an Tankstellen gekauft werden. Hier wählt man nach einer auf der Karte angegebenen Vorwahl und einer ebenfalls angegebenen Codezahl die gewünschte Nummer. Die Karten werden von verschiedenen Telefongesellschaften angeboten, ein Gebührenvergleich lohnt sich. Möglich ist auch eine "calling card", bei der die Gespräche über die heimische Kreditkarte abgewickelt werden. Die Karten sind erheblich günstiger als Anrufe von den Hotels aus nach Europa.
NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911 im Stadtbereich, anderswo Tel. 0 ("Operator").
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 850/1900 MHz. Um zu telefonieren, benötigt man entweder ein separates Handy oder ein so genanntes Triband- oder Quadband-Handy, das sowohl die in Europa üblichen Frequenzbänder um 900 und 1800 MHz, als auch die amerikanischen bereiche unterstützt.
Derzeit bestehen Roaming-Verträge mit Anbietern in den USA von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet
Länderkürzel: .us
 Feiertage
1. Januar (Neujahr)
18. Januar (Martin Luther King Jr.'s Geburtstag)
15. Februar (President's Day - George Washington's Geburtstag)
30. Mai (Memorial Day - zum Gedenken an die Gefallenen des Bürgerkrieges 1861 bis 1865)
4. Juli (Unabhängigkeitstag)
5. September (Labour Day)
10. Oktober (Columbus Day - Entdeckung Amerikas 1492)
11. November (Veteran's Day - Soldatengedenktag)
24. November (Thanksgiving Day)
25. Dezember (Weihnachten)

Für Geschäftsbesuche nicht geeignet sind die Sommermonate und vor einem Feiertag die Freitagnachmittage, der zweite Montag im Februar (Lincoln's Geburtstag), der Karfreitag, sowie der Freitag nach Erntedank (letzter Donnerstag im November).

Neben den offiziellen US-Feiertagen werden von den zahlreichen religiösen oder ethnischen Gruppierungen zusätzliche Feiertage eingehalten. Zudem gibt es in den einzelnen Bundesstaaten weitere Feiertage, die allerdings meist von geringerer Bedeutung sind und auf das Geschäftsleben keinen wesentlichen Einfluss haben. Als Feiertage religiöser Minderheiten müssen in der US-Geschäftswelt vor allem die jüdischen Feste beachtet werden. Besonders bedeutend sind das jüdische Neujahrsfest (Rosh Hashana) und der sich anschließende Festtagszyklus, der am 22. Tag des hebräischen Kalenders (22. Tishre) mit dem Shemini Atseret bzw. dem Simchat Thora (Thorafreudenfest) endet. Andere jüdische Feiertage, die sich in den USA auswirken, sind vor allem Chanukka, Purim sowie das Passahfest.
Feiertage anderer Minderheiten haben relativ geringe Auswirkungen auf das Geschäftsleben, z.B. die der spanischsprachigen und der asiatischen Gemeinschaften.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte/Ende Juni bis Anfang September.
 Öffnungszeiten
Das Chrysler Building
Banken: Mo bis Do 8.30-16.30 Uhr, Fr 8.30-17.30 Uhr, eventuell auch Sa 9-12 Uhr;
Büros: Kernarbeitszeit Mo bis Fr zwischen 10 und 15.30 Uhr. Viele Büros sind aber schon vor 8 Uhr und auch nach 17 Uhr besetzt;
Behörden: Die Öffnungszeiten von Behörden unterliegen keiner einheitlichen Regelung. Von Montag bis Freitag sind fast alle Behörden spätestens um 9 Uhr geöffnet, einige Behörden schon ab 7 Uhr (Kfz-Zulassungsstelle, Einwanderungsbehörde). Dienstschluss ist normalerweise zwischen 15 und 18 Uhr. Manche Behörden haben auch am Samstag geöffnet, dann jedoch mit kürzeren Öffnungszeiten.
Geschäfte: Mo bis Sa meist 9/9.30/10 - 17.30/18 Uhr, oftmals jedoch auch bis 21 oder 22 Uhr; Supermärkte bieten häufig Service bis 23 oder 24 Uhr. Besonders in großen Ballungszentren bleiben Supermärkte und oft auch andere Geschäfte rund um die Uhr geöffnet; der Sonntag ist in den USA auch ein wichtiger Einkaufstag, geschlossen wird zwischen 17 und 19 Uhr. An Feiertagen gelten die üblichen sonntäglichen Öffnungszeiten. Nur am Erntedankfest und an Weihnachten bleiben die Geschäfte mehrheitlich geschlossen.
Einkaufszentren: 9-21 Uhr.
Post: Mo bis Fr 9-17 Uhr, eventuell auch Sa geöffnet. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet.
Bars: So bis Do 17 Uhr bis Mitternacht, Fr und Sa bis 2 Uhr.
Nachtklubs: Do bis Sa 22-2 Uhr.
 Kleidung
Ganz allgemein wird die gleiche Bekleidung wie in Mitteleuropa benötigt. In den meisten Gegenden ist das Klima im Frühling (April bis Anfang Juni) und im Herbst (September bis Oktober) gemäßigt. Für diese Zeit sollte man Sommerkleidung, aber auch einen leichten Übergangsmantel für morgens und abends dabeihaben. Für die Sommermonate ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Leichte Wollsachen sind nur für Gebirgsgegenden erforderlich. An der Ostküste, speziell in New York und Washington, ist die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten sehr hoch. Da viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels mit Klimaanlagen ausgestattet sind, sollte man immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke dabeihaben. Regenschutz ist immer empfehlenswert. Im Winter muss, außer im Süden und im südlicheren Teil von Kalifornien und in Hawaii, mit Schnee gerechnet werden. Im Geschäftsleben ist konservative Kleidung üblich; in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett bekleidet erscheinen.

 Währungseinheit
 Devisenbestimmungen / Umtausch
 Währungseinheit und Devisenbestimmungen
Währungseinheit: US-Dollar (US-$)
1 US-Dollar = 100 Cents.
1 US-$ = ca. 1.00 US-$
1 Euro = ca. 1.06 US-$

Devisenbestimmungen:
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$ (Zollformular FinCEN 105 "Currency Report"). In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person!

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschänkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Nur wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Empfohlen wird die Mitnahme von US-$, Reiseschecks oder Kreditkarten, auch weil die EC/Maestro-Karten nach Umstellung auf V-Pay nicht mehr zum Geldabheben an Automaten genutzt werden können.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden überall akzeptiert (oft Voraussetzung für Kreditwürdigkeit). Barzahler müssen in Hotels oder bei Autovermietern ohne Kreditkarte Vorauszahlungen leisten. Besonderheit in Florida: Von kleineren Hotels und von Autovermietern kann auch Barzahlung gefordert werden. Einzelheiten sind beim Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich.

Geldautomat: Ja - Mit Kreditkarten kann Geld abgehoben werden. Nicht so stark verbreitet wie in Deutschland ist die bargeldlose Zahlung mit der Girocard (mit Maestro-Logo) an elektronischen Kassen. In Deutschland läuft seit einiger Zeit die Umstellung der Girocards auf Chip-Technik. Girocards mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen werden und eine Geldabhebung ist mit diesen neuen Karten nicht mehr möglich.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks werden nur in US-$ empfohlen. Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen (Gebühren).
Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.